Rassekatzenzwinger - vom Schaukelsteg

Perserkatzen mit Näschen


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Rassekatzenzwinger "vom Schaukelsteg", wer ist das?

Wir, das Personal des Rassekatzenzwingers "vom Schaukelsteg", heißen Ilka und Steffen.
Seit 1999 leben wir mit unseren Samtpfötchen in unserem kleinen Häuschen in St. Egidien (Sachsen).

Als immer und immer wieder unsere Hauskatze Opfer von Autorädern wurde, kam nur noch eine Katze für die Wohnung in Frage und wenn, dann ein Perser. Und wie es der Zufall wollte, züchtete unser damaliger Nachbar welche und so zog Aljoscha 1994 bei uns ein, ein kleiner blauer Perserteddy.

Gleichzeitig traten wir dem heutigen Edelkatzenclub Meerane/Zwickau e.V. bei , besuchten Ausstellungen und beschlossen selbst Züchter zu werden.

Perser war klar, nur die Farbe. Die Entscheidung fiel auf einer Ausstellung , ein goldenes Persermädchen, es war Liebe auf den ersten Blick und so kam Kathy 1995 in unsere Familie.

Die Farbe golden kann man mit der Farbe silber, eine weiße Grundfarbe mit schwarzen Haarenden verpaaren und man erhält entweder oder, es gibt keinen Mischmasch, nur Varietäten in Verbindung mit Schwarz, d.h. schattiert (shaded) oder tabby(gestromte, getupfte etc.)

Doch so schnell sollten sich keine Babys einstellen. Kathy nahm einfach nicht auf, fort von ihrer gewohnten Umgebung. Als wir dann einen Deckkater nach Hause holten, klappte es endlich und 1998 kam dann endlich der ersehnte erste Wurf auf die Welt, aus dem Anuschka, Tochters Liebling, immer noch bei uns ist.

In der Zwischenzeit komplettierten Einzie, eine silberne Lady pur, und ein gleichfarbener Kater, namens Pepito und geborener "Wessi", unseren Zuchtstamm. Er liebte ja seine Damen auf seine Weise, nur Kinder kamen dabei nicht heraus und Kathy mochte ihn überhaupt nicht. Vielleicht lag es an der Farbe, denn von einem goldenen Kater ließ sie sich decken und das erste eigene goldene Fräulein, die Bonnie blieb als Zuchtkatze bei uns. Leider mußte sie bei ihrem dritten Wurf kastriert werden, stolze Mama von 13 Kindern (3/5/5).
Auch bei Einzie dauerte es nicht lange und der erste Nachwuchs stellte sich ein. Alle Kinderchen von ihr und Pepito erfreuen mittlerweile ihre neuen Besitzer mit Wasserspielen jeglicher Art und benehmen sich wie unser Cyrano (Scotty), der Chaot der Familie. Ihn wollte keiner haben, so blieb er bei uns - ein Clown wie er im Buche steht.
Einzie mußte 2004 nach der Geburt von Max und Mary ebenfalls kastriert werden und damit waren die zwei der letzte derart drollige Nachwuchs.

Erst als Pepito drei Jahre alt war, entdeckte er, daß er ein Kater ist und mittlerweile hat er für reichlich Nachwuchs gesorgt. Nach dem Motto "je oller desto doller" steigert sich die Anzahl der Kinder pro Wurf und er wurde immer selbstbewußter. Kathy, die ihn immer noch nicht leiden kann, brachte am 09.03.2003 sieben auf einen Streich auf die Welt, zwei Buben und vier Mädchen, und einen Zwitter, Konny, genannt Mausi.

Konny sollte ja unsere neue Zuchtkatze werden und blieb deshalb bei uns. Als sie dann das erste Mal rollte, Pepito sich arg bemühte, war die Freude groß, doch sollte es ganz anders kommen. Sie benahm sich recht seltsam, sah den Arm ihres Frauchens immer öfter als Katze an und versuchte zu decken. Da dies schon lästig wurde, half nur der Tierarzt, der dann zur eigenen Verwunderung feststellte, daß es sich bei Konny um einen Zwitter handelt.

Da Kathy als letzte Zuchtkatze langsam das wohlverdiente Rentenalter erreicht hat, mußten wir uns Gedanken machen, wie es weiter geht. Also blieb Nikita bei uns. Sie und ihre drei Brüder bezauberten die Besucher der 2.Landessachsenschau der Edelkatzen in Döbeln 2004, die sie glatt zum schönsten Wurf Sachsens wählten.

Unseren ersten traurigen Verlust hatten wir am 5. März 2005. An diesem Tag verließ unsere Einzie uns für immer über die Regenbogenbrücke. Sie hatte einen bösartigen Tumor, ein Fibrosarkom, zwischen den Schulterblättern, magerte innerhalb kürzester Zeit ab und wurde auf Raten unseres Tierarztes von ihrem Leiden erlöst, sie hatte nicht mehr lange zu leben und sollte nicht qualvoll sterben.

Da unsere Kathy mittlerweile fast elf Jahre alt ist, soll sie in den verdienten Ruhestand treten und von den Jungschen abgelöst werden. Wir haben uns die Nikita aus dem schönsten Wurf behalten und uns eine kleine zauberhafte silberne Lady mit dem Namen Leslie-Ann ins Haus geholt. Beide lassen sich so richtig Zeit, wie soll es auch anders sein.

Mittlerweile sind einige Jahre ins Land gegangen und es hat sich so einiges in unserer Zucht geändert.
Im letzten Jahr (2009) sind drei unserer „Rentner“ über die Regenbogenbrücke gegangen. Aljoscha starb am 18. April, Kathy wurde am 15. September vom Tierarzt erlöst und Pepito ging am von uns. Ein doch recht trauriges Jahr.
Aber nicht nur trauriges gab es in der letzten Zeit. Im Jahr 2004 hatten wir wohl das aufregendste Ereignis in Sachen Katzenzucht, was einem Züchter passieren kann, zu lesen auf unserer Seite – Russisch blau.

Zum Abschluß sollte gesagt werden, daß wir stolz darauf sind, Züchter von Perserkatzen mit Näschen zu sein. Trotz aller modischen Einkreuzungen von Extrempersern, sind wir beim alten Typ gebliebenen, zur Freude der neuen Katzenbesitzer. Wir lieben unsere Tiere und sie geben uns dies tausendfach zurück in guten wie in schlechten Zeiten, eine liebenswerte Bereicherung unseres doch nicht einfachen Alltags.


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